Verbrauchertipps

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Kochen mit Resten – das Rezept der Woche

 

 

 

Es ist immer wichtiger, das Bewusstsein für Themen wie Lebensmittelabfälle und Lebensmittelrecycling zu schärfen. Jedes Jahr geht nämlich ein Drittel der für den menschlichen Verzehr produzierten Lebensmittel verloren oder wird verschwendet. Ein Teil des Problems ist auf den Verbrauch der Haushalte zurückzuführen.

Dank verschiedener Studien und der Initiative „Tagebuch der Lebensmittelabfälle“ der Verbraucherzentrale Südtirol wurde festgestellt, dass Lebensmittel, die als nicht mehr frisch genug empfunden werden, im Müll landen. Diese Verschwendung entsteht dadurch, dass man mehr kauft, als man braucht, mehr kocht, als man isst und Lebensmittel nicht richtig lagert.
Untersuchungen in Deutschland zeigen, dass etwa 16% der Lebensmittelabfälle in privaten Haushalten gekochte Lebensmittel sind. Meistens landen sie in der Tonne, weil zu viel gekocht wurde oder die Reste nicht rechtzeitig wiederverwendet wurden.

Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, sammelt die VZS Rezepte, die mit Speiseresten und/oder nicht mehr ganz frischen oder überschüssigen Lebensmitteln zubereitet wurden.
Eines der Rezepte für das „Recycling“ der Reste lautet wie folgt:


Brotnocken mit Spinat oder Quark


Rezeptidee: Monika Mareso
für: altbackenes Brot
Zeitaufwand: ca. 40 Minuten

Zutaten:

300 g altbackenes Brot

100 ml Milch

3 EL geriebener Parmesan

2 Eier

je nach Geschmack:

2 Handvoll blanchierte und ausgedrückte Spinatblätter

oder

150 g Quark

frischer Schnittlauch

Salz

Pfeffer

nach Geschmack Muskat

nach Bedarf Semmelbrösel

5 EL Mehl

Parmesan

Olivenöl

Zubereitung:
Brot grob schneiden, 1 bis 2 Minuten in Wasser einweichen und dann ausdrücken. Milch zufügen und mit dem Brot verkneten, wieder die überschüssige Flüssigkeit ausdrücken. Parmesan, die verrührten Eier, den fein gehackten blanchierten Spinat oder Quark und den geschnittenen Schnittlauch zur Masse zugeben. Mit Salz, Pfeffer und eventuell Muskat würzen und alle Zutaten gut verkneten. Falls die Masse zu feucht ist, Semmelbrösel untermengen.
In einem Topf Wasser bis knapp unter den Siedepunkt erhitzen und salzen. Aus der Masse nussgroße Nocken formen, in Mehl wenden und im heißen Wasser ein paar Minuten lang ziehen lassen (das Wasser soll nicht kochen). Die Nocken mit einer Schaumkelle herausnehmen und in eine leicht gefettete Auflaufform oder Bratpfanne geben. Etwas geriebenen Parmesan darüber streuen und wenig Olivenöl darüber träufeln. Die Brotnocken im Backrohr bei 180°C ca. 15 Minuten lang überbacken oder auf dem Herd bei nicht zu hoher Hitze in der Pfanne von allen Seiten anbraten.
Je nach Geschmack können die Nocken (statt mit Parmesan und Olivenöl) auch mit Salbeibutter, Tomatensoße oder Hackfleischsoße serviert werden.


Kennen auch Sie ein bewährtes Rezept zur Verwertung von Lebensmittel- und Speiseresten? Bitte senden Sie uns dieses (unter Angabe der Quelle) zu: //www.consumer.bz.it/de/ This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. " style="box-sizing:border-box;background-color:transparent;color:rgb(93, 186, 43);text-decoration-line:none"> This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. .

 

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Bonus für E-Bike & Co. - 3. November als „click day“?

VZS: die wichtigsten Infos zu den Beiträgen für die grüne Mobilität

 

 Mit dem staatlichen „decreto rilancio”, welches am 19.05.2020 in Kraft getreten ist, wurde ein Beitrag für den Ankauf von Fahrrähdern, E-Bikes, hoverboards, segways u.ä., sowie für die Nutzung individueller Transportdienste wie „bike sharing” anerkannt. Damit soll eine Überfüllung der öffentlichen Verkehrsmittel vermieden, und der Umstieg vom Privatauto auf eine „grüne, umweltfreundlichere, Mobilität” angestoßen werden.

 

Ab wann kann man ansuchen?

Ab dem 3. November 2020 wird es nun möglich sein, den Bonus für den Ankauf bzw. die Rückerstattung für bereits getätigte Einkäufe, zu beantragen.

 

Dazu wurde von Seiten des Umweltministeriums eine eigene Homepage erstellt, abrufbar unter dem Link www.buonomobilità.it. Verkäufer konnten sich bereits seit dem 19. Oktober anmelden und registrieren, und auf der Homepage ist die Liste der Geschäfte veröffentlicht, welche den Bonus annehmen werden – die Händler sind nämlich nicht per Gesetz dazu verpflichtet.

 

Wer kann um Beitrag ansuchen?

Der Bonus wird, einmalig, allen volljährigen Bürgern anerkannt, welche in einer Stadt/Gemeinde mit einer Einwohnerzahl von mehr als 50.000 Einwohnern wohnen. In Südtirol betrifft dieser Zuschuss also ausschließlich die Landeshauptstadt Bozen.

Der Bonus beträgt 60% des Kaufpreises, wobei ein Maximalbetrag von € 500,00 ausbezahlt wird. Dieser Bonus kann für alle Einkäufe im Zeitraum vom 4. Mai 2020 bis 31. Dezember 2020 beansprucht werden, und zwar unabhängig von der Verschrottung eines umweltbelastenden Fahrzeuges.

 

Wie muss man ansuchen? Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen?

Das Ansuchen ist über einer eigene Plattform des Ministeriums zu stellen, welche ab 3. November 2020 für die Bürger zugänglich sein wird.

Für die Registrierung auf dieser Plattform ist es erforderlich, über eine digitale Identität zu verfügen (SPID); wer nicht bereits über eine solche verfügt, sollte diese baldmöglichst ansuchen, denn die Ausstellung dauert einige Tage.

 

Falls das Fahrzeug bereits erworben wurde, sollte die Rechnung oder der Beleg in digitales Format umgewandelt werden, denn diese sind dem Ansuchen beizulegen bzw. müssen auf dem Portal hochgeladen werden. Außerdem sollte man die Bankkordinaten griffbereit halten, denn es wird möglich, sein die Rückerstattung direkt auf das eigenen Bankkonto zu beantragen.

 

Es war bereits in einer ersten Phase, also seit 4. Mai 2020 und bis zur effektiven Inbetriebnahme der Plattform möglich, eines der geförderten Fahrzeuge zu erwerben; ab dem 3. November wird es möglich sein, ein Ansuchen auf Rückerstattung des bereits bezahlten Betrages einzureichen. Voraussetzung ist natürlich, dass man die Rechnung vorweisen und dem Ansuchen beilegen kann.

 

In der zweiten Phase, also ab dem Zeitpunkt, zu dem die Plattform in Funktion sein wird (3. November), werden die BürgerInnen vor dem Kauf des Fahrzeuges über die Plattform das Ansuchen stellen müssen (es wird erforderlich sein genau anzugeben, welches Verkehrsmittel erworben werden soll). Die Plattform wird daraufhin einen elektronischen Gutschein generieren; dieser kann in den teilnehmenden Geschäften eingelöst werden, wobei der Begünstigte dem Händler also nur mehr die restlichen 40 % des Kaufpreises bezahlen wird.

Die elektronischen Guthaben sind innerhalb 30 Tage ein zu lösen, da sie ansonsten annulliert werden.

Achtung: die geförderten Fahrzeuge müssen gewisse technische Voraussetzungen gemäß Straßenverkehrskodex erfüllen, um auf der Straße benutzt werden zu können.

 

Der Beitrag wird auch für den Kauf gebrauchter Fahrzeuge anerkannt oder im Falle von Online-Käufen, aber immer und ausschließlich gegen Vorweisen einer Rechnung. Von der Maßnahme ausgeschlossen ist hingegen Zubehör wie Helm oder Schloss.

 

Bonus mit Verschrottung

Ab 1. Jänner 2021 wird der „bonus mobilità” nur dann erkannt werden, wenn im Laufe des Jahres 2021 ein umweltverschmutzendes Fahrzeug verschrottet wird. Dieser Beitrag kann bis 31.12.2024 eingelöst werden.

 

Achtung:

Die Beiträge werden dabei nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt“ ausgezahlt, und nur bis zur Erschöpfung der vom Staat zur Verfügung gestellten Geldmittel. Die Auszahlung erfolgt nicht aufgrund des Ausstellungsdatums der Rechnung, sondern aufgrund des Datums des Gesuches laut Portal des Ministeriums! Die Gefahr eines sogenannten „click days“ ist also nicht gering – auch steht eine Überlastung des Portals zu befürchten.

 

Nähere Informationen zum Bonus wurden bereits auf der Homepage des Umweltministeriums veröffentlicht (https://www.minambiente.it/bonus-mobilita).

 

 

 

Das Europäische Parlament sagt: „Nein zum illegalen Haustierhandel!“ 

Es ist nicht immer leicht, dem süßen Charme eines Hundewelpen oder eines Katzenbabys zu widerstehen! Kätzchen und Welpen auf der Suche nach einer Familie, die sie liebt, werden in Fachgeschäften, aber auch an Straßenecken und über soziale Netzwerke verkauft. Es ist bedauerlich, dass oft illegaler Handel dahinter steht, betrieben von kriminellen Banden auf der Suche nach schnellem Geld, die skrupellos möglichst viele Tiere, darunter auch kranke, verkaufen.

Einigen Schätzungen zufolge werden allein zwischen den EU-Ländern monatlich rund 46.000 Hunde gehandelt. Darüber hinaus missbrauchen einige kommerzielle Züchter die EU-Rechtsvorschriften (Verordnung Nr. 576/2013) über die „Verbringung von Heimtieren zu anderen als Handelszwecken“ um mit Welpen zu handeln. Viele Welpen, die auf diesem illegalen Markt als reine Waren mit Gewinnmargen behandelt werden, sterben während des Transports oder unmittelbar nach ihrer Ankunft am Zielort. Für die überlebenden Welpen beginnt dann eine neue Tortur. Oft werden sie krank, weil sie nicht geimpft wurden. Sie leiden oft an viraler Gastroenteritis, Staupe oder leicht übertragbaren Krankheiten, die oft tödlich verlaufen. Es gibt bereits Gesetze zum Schutz dieser Tiere, aber oft entziehen sich diese Transporte der Kontrollen.

Die Abgeordneten in Brüssel fordern ein verbindliches EU-System, das Folgendes umfasst: die Registrierung von Katzen und Hunden, eine EU-Regelung bezüglich großer gewerblicher Tierzuchtbetriebe, eine wachsamere Durchsetzung der bestehenden Gesetzgebung und härtere Strafen für diejenigen, die sich nicht daran halten. Des weiteren sind Informations- und Sensibilisierungskampagnen geplant, um die Menschen dazu zu ermutigen, ihre Haustiere zu adoptieren, anstatt sie zu kaufen.

Auf dem Staatsgebiet sind das Tierschutzgesetz (Gesetz Nr. 189 vom 20.07.04 gegen die Misshandlung von Tieren) und der Gesetzeserlass Nr. 532 vom 30.12.1993 zur Umsetzung einer EWG-Richtlinie über den Schutz von Tieren während des Transports in Kraft. In der Provinz Bozen sind die Tiere auch durch das Gesetz Nr. 9 vom 15.05.2000 geschützt, das später durch das Provinzgesetz Nr. 1 vom 12.02.2016 geändert wurde.

Die Verbraucherzentrale Südtirol hat in einem kurzen Leitfaden, erhältlich in den Geschäftsanteilen, einige Tipps zusammengefasst, die Ihnen dabei helfen, Hunde- oder Katzenbesitzer zu werden, ohne ungewollt den beklagenswerten illegalen Handel von Jungtieren zu unterstützen, und besser sicherzustellen, ein gesundes Tier gekauft zu haben, das Ihnen lange Zeit Freude bereiten kann.

 Hausgenossen auf vier Pfoten: ein kurzer Leitfaden der VZS

 

 

Zusätzliche Informationen