Die Geschichte von Pride, LGBTQIA+, Trans-Sein, Essstörungen und Depressionen – mit Radio Holiday durch den Pride Monat Juni
Die Initiative „Pride Month“ feiert den ganzen Monat Juni über die Anerkennung der Rechte von Menschen aller sexuellen Orientierungen und Geschlechteridentitäten.
Was bedeutet eigentlich LGBTQIA+? Was ist die Community? Themen wie Trans-Sein und psychische Gesundheit, Essstörungen und Depressionen werden mit Trans-Mann Alex Schmidbauer, Psychologe und Psychotherapeut im Sanitätsbetrieb Südtirol Bezirk Bozen Josef Gruber und Psychologin und Psychotherapeutin Magdalena Pramstraller vom Therapiezentrum Bad Bachgart besprochen.
Eine kurze Geschichte von PRIDE
LGBTQIA+ mit Psychologe und Psychotherapeut im Sanitätsbetrieb Südtirol Bezirk Bozen Josef Gruber
& Trans-Mann Alex Schmidbauer über die Wichtigkeit der Repräsentation von LGBTQIA+-Personen, Sichtbarkeit, Allies und der Community
Was bedeutet es trans zu sein? Ab wann ist man trans? Die Anlaufstellen wie der Psychologische Dienst Bozen und die Familienberatungsstelle Lilith, die Begleitung von Information über Beratung und Diagnostik bis zur Unterstützung sowie Hormontherapie, chirurgische Eingriffe, das Leben als Trans-Person in Südtirol und was hat Feminismus eigentlich mit dem Trans-Sein zu tun? Mit Dr. Josef Gruber, Psychologe und Psychotherapeut im Sanitätsbetrieb Südtirol Bezirk Bozen, den Weg von Trans-Personen bei uns im Land begleitet und Trans-Mann Alex Schmidbauer.
Was sind Essstörungen? Welche Arten von Essstörungen gibt es? Inwiefern ist das Essen u. Gewicht „nur“ ein Symptom? Wo und wie kann man Hilfe finden, welche Möglichkeiten gibt es? Wie können Angehörige, die mitbekommen, dass jemand an einer Essstörung leidet, helfen?
Lisa Pipperger spricht mit Psychologin und Psychotherapeutin im Therapiezentrum Bad Bachgart, Pramstraller Magdalena, sie liefert das Fachwissen, bevor Trans-Mann Alex Schmidbauer erneut im Holiday-Studio zu Gast ist und von seinen Erfahrungen mit Essstörungen erzählt. Er gibt Einblicke in seinen Weg, die Hilfesuche, den Aufenthalt im Therapiezentrum Bad Bachgart und wie es ihm heute geht.
Die Depression ist laut WHO die Volkskrankheit, die der Menschheit am meisten gesunde Lebensjahre raubt. Aber was ist eine Depression überhaupt? Wie erkennt man eine Depression? Welche Hilfe gibt es? Wie können Angehörige in diesen Situationen behilflich sein?
Psychologin und Psychotherapeutin im Therapiezentrum Bad Bachgart Magdalena Pramstraller zum Thema Depressionen im Rahmen des Pride Month auf Radio Holiday. Und erneut zu Gast im Holiday-Studio ist Trans-Mann Alex Schmidbauer, der uns von seinem eigenen Erleben erzählt.
CENTAURUS ist die offizielle Vereinigung für LGBTQIA+ Menschen in Südtirol.
Als primärer Bezugspunkt für Menschen mit Gender-Inkongruenz gelten der Psychologische Dienst Bozen und die Familienberatungsstelle Lilith, die die betroffenen Personen über den ganzen Behandlungsweg begleiten und die einzelnen Behandlungsschritte bei Notwendigkeit einleiten. Diese Begleitung (Information, Beratung, Diagnostik und Unterstützung) wird, in Absprache mit den Betroffenen selbst, auch den Angehörigen angeboten.
Die ambulante Betreuung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Essstörungen wird in den vier Fachambulanzen (Bozen, Meran, Brixen und Bruneck) von multidisziplinären Teams gewährleistet. Ärztinnen und Ärzte, besonders Allgemeinmediziner/innen und Gynäkologen/Innen, Pädiater/innen und Zahnärzte/innen sind oftmals erste Anlaufstelle für die Betroffenen und haben somit eine bedeutende Funktion in der Früherkennung von Essstörungen.
Beste Anlaufstellen für depressiv Erkrankte sind die Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin, Zentren für Psychische Gesundheit und die Psychologische Dienste, aber auch privat praktizierende Psychiaterinnen und Psychiater und Psychotherapeutinnen und -therapeuten. In Notfällen, die mit schwerer Erkrankung oder Suizidgefahr verknüpft sind, soll man sich an die Notfallnummer 112 oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser von Bozen, Meran, Brixen oder Bruneck wenden. Dort besteht rund um die Uhr ein psychiatrischer Bereitschaftsdienst. Auch das psychologische Krisentelefon 800101800 ist pausenlos erreichbar.
Ein starkes Netzwerk der Beratung und Begleitung besteht in Südtirol auch. Die „Telefonseelsorge“ der Caritas 0471 052052, „telefono amico“ 02 23272327 und „Young and direct“ 0471 1551551 stellen wertvolle Gesprächspartner in seelischen Krisen dar. Selbsthilfegruppen für Betroffene werden von der Vereinigung „Lichtung/Girasole“, Tel. 0474 530266, im ganzen Land angeboten. Angehörigengruppen können den Verein „Ariadne“, Tel 0471 260303, kontaktieren.