Covid 19 Pandemie Südtirol aktuell

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Pressekonferenz der Landesregierung zur Einstufung von Südtirol in die rote Zone

 

 

 

Heute, Freitag hat die Landesregierung nach einer Dringlichkeitssitzung am Nachmittag jetzt am Abend Ihren Standpunkt zur Einstufung des Staates von Südtirol in die Rote Zone erklärt.


 

 

Der Biostatistiker Markus Falks aus Bruneck im Gesrpäch mit Judith Brugger zu den aktuellen Zahlen, dem bevorstehenden neuen Lockdown und der Öffnung der Ski-Pisten.

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Verordnung 1-21. die heute am 7. Januar in Kraft tritt

 

"Mit dieser Verordnung setzen wir die Maßnahmen um, die wir bereits  vor der Weihnachtszeit geplant hatten", unterstreicht Landeshauptmann Kompatscher, "was nicht bedeutet, dass wir weniger wachsam und vorsichtig sein dürfen. Wir beobachten die epidemiologische Entwicklung mit größter Aufmerksamkeit und werden, falls nötig, neue Maßnahmen ergreifen." Der Landeshauptmann ruft die Bevölkerung auf "weiterhin extrem vorsichtig" zu sein, die Regeln einzuhalten und Kontakte zu begrenzen, um die Infektionen und damit den Druck auf das Gesundheitssystem unter Kontrolle zu halten. "Unternehmen und Schulen haben unter den coronabedingten Einschränkungen stark gelitten. Wir möchten, dass sie das neue Jahr 2021 mit Zuversicht beginnen können", erklärt der Landeshauptmann. Die Impfkampagne, die in den vergangenen Tagen angelaufen ist, setzt ein Zeichen der Hoffnung, "aber wir brauchen den gemeinsamen Einsatz aller, um wieder mit Zuversicht in die Zukunft blicken zu können".

Geschäfte, Bars und Restaurants öffnen wieder

Im Sinne der unterzeichneten Verordnung dürfen ab Donnerstag, 7. Jänner, alle Einzelhandelsgeschäfte von Montag bis Samstag öffnen. Einkaufszentren bleiben samstags, mit Ausnahme der Lebensmitteltätigkeit, geschlossen. Eine Sonntagsöffnung wird nur Apotheken, Para-Apotheken, Tabak- und Zeitungsläden erlaubt. Mit zeitlichen Einschränkungen dürfen Bars und Restaurants wieder öffnen. Sperrstunde ist um 18 Uhr. Anschließend ist nur Tischbedienung für bis zu vier Personen je Tisch möglich (zusammenlebende Familienmitglieder ausgenommen), wobei die Ein-Zehntel-Regel (eine Person je zehn Quadratmeter) zu beachten ist. Restaurants können ihren Gästen bis 22 Uhr ein Abendessen anbieten, aber nur nach Vormerkung und nur am Tisch. Ab 18 Uhr dürfen Restaurants keinen Barservice mehr vorsehen. Verboten ist es, in der Öffentlichkeit, auf Straßen und Plätzen, Speisen und Getränke zu konsumieren, abgesehen von jenen, die an Imbissständen verabreicht werden; diese dürfen bis 18 Uhr geöffnet sein. Abholdienste sind weiterhin bis 20 und Hauszustellungen bis 22 Uhr erlaubt.

Aufrecht bleibt das nächtliche Ausgehverbot: Von 22 bis 5 Uhr darf man sich nur aus beruflichen, gesundheitlichen oder notfallbedingten Gründen (mit Selbsterklärung) von der eigenen Wohnung entfernen. Abgesehen davon, ist es während der restlichen Tagesstunden möglich, sich auf dem gesamten Landesgebiet frei zu bewegen, ohne eine Selbsterklärung vorlegen zu müssen. Für Reisen außerhalb des Landes gelten die gesamtstaatlichen Bestimmungen. Skilifte und Skipisten werden, wie bereits angekündigt, am 18. Jänner wieder geöffnet. Für diesen Bereich wird es eine Ad-hoc-Verordnung geben, die den in Ausarbeitung befindlichen Sicherheitsprotokollen Rechnung trägt.

 

Schule:

Heute 7. Jänner starten auch die Oberschulen wieder mit Präsenzunterricht. Die Anti-Corona-Vorkehrungen dazu und die Änderungen im Schülertransport, etwa 400 Zusatz-Fahrten (siehe eigene Pressemitteilung), haben die Bildungslandesräte Philipp Achammer, Daniel Alfreider und Giuliano Vettorato heute (5. Jänner) in Bozen vorgestellt. 

Gemeinsam hatten sich die drei Bildungslandesräte Achammer, Alfreider und Vettorato für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts stark gemacht. 

Für Bildung und Gesundheit der Kinder wichtige und vorbereitete Entscheidung

Die deutschen Oberschulen gehen ab 7. Jänner zu 75 Prozent in Präsenzunterricht. "Besonders aus zwei Gründen ist der Präsenzunterricht wichtig, und zwar damit vor allem in den Abschlussklassen die Lernziele erreicht werden, und weil der Präsenzunterricht für die psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen wegen der sozialen Kontakte wichtig ist", unterstrich Bildungslandesrat Achammer. Der Präsenzunterricht für die 14- bis 18-Jährigen sei extrem wichtig, weil viele Schwierigkeiten hätten und weil der Präsenzunterricht eine andere Qualität als der Fernunterricht habe, so Achammer. 

Die Entscheidung sei "wichtig und mutig", sagte Achammer und verwies auf die gute Vorbereitung, wie die gestaffelten Eintritte, die Pflicht den Mund-Nasen-Schutz zu tragen und schließlich die Corona-Screenings unter Lehrpersonen und Schülern. 

Ladinische Oberschule: 395 Jugendliche wieder in der Klasse

Für die ladinische Oberschule gibt es ab 7. Jänner 75 Prozent Präsenzunterricht. Das betrifft 395 Jugendliche. "Der Fernunterricht wurde bisher mit großer Professionalität von den Lehrern und Direktionen organisiert und abgewickelt, und auch die Eltern haben kräftig mitgeholfen. Nun müssen wir aber alles daran setzen, den Unterricht in Präsenz auch in den Oberschulen in Sicherheit für das laufende Bildungsjahr aufrecht zu halten, wozu wir Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz und vor allem auch beim Schülertransport getroffen haben", unterstrich Alfreider. 

Italienische Oberschule startet ab 11. Jänner mit fixem Stundenplan

Für die italienischen Oberschulen gibt es zwischen 50 Prozent und 70 Prozent Präsenzunterricht, und zwar ab 7. Jänner mit provisorischem und ab 11. Jänner mit fixem Stundenplan. Betroffen sind 518 Klassen und 8400 Schüler. Wichtig seien Schülertransport und Gesundheitsschutz, die noch weiter verbessert werden, ebenso wie eine ständige Überprüfung, betonte der italienische Bildungslandesrat Vettorato. Der Präsenzunterricht an den Oberschulen sei ein starkes Zeichen der Hoffnung auch für die gesamte Gesellschaft dafür, dass sich nach dieser langen und schwierigen Zeit mit der Pandemie wieder etwas weiterbewege. "Was wir in Südtirol erreicht haben, ist das Ergebnis einer großartigen Zusammenarbeit der Bildungsdirektionen und Schuldirektionen mit allen Akteuren in diesem Bereich", sagte Vettorato.

 

 

Verordnung Nummer 76 Weihnachtsfeiertage 21.12.20 

 Verordnung Nummer 75 der Bestimmungen vom 07.12. 2020

 

 

Pressekonferenz 17.12.20-zum Screening in den Seniorenheimen Südtirols

 

Verordnung Nummer 74 vom 30.11.20 

Verordnung Nummer 73 der Bestimmungen ab 30. November 2020

  

Landesmedienkonferenz zu den finanziellen Unterstützungen der Landesregierung


 

  

Verordnung 72 zur Bewirtschaftung von medizinischen Abfällen mit Infektionsrisiko

Verordnung Nummer 71 zur Schulöffnung

 

Pressekonferenz 27.11.20

 

Pressekonferenz zum Abschluß der Reihe "Südtirol testet" mit der Aussicht auf weitere Maßnahmen 

 

  

Formular für die Tests am Wochenende

Verordnung Nummer 70 zu den Screening Tests in Südtirol

 

Pressekonferenz 23.11.20 

  

Pressekonferenz 22.11.20

  

 

Die neue Verordnung des Landeshauptmannes Nummer 69

 

 Pressekonferenz 13.11.20



 

Markus Falk im Gespräch zur aktuellen Situation

Verordnung Nr. 67 vom 06.11.2020
Verordnung Nr. 66 vom 06.11.2020
Verordnung Nr. 65 vom 05.11.2020
Eigenerklärung Personenbewegung 06.11.20

 

Zusätzliche Informationen